Schon mal ein nasses Buch gelesen?

Es ist garnicht so einfach.

Aber so ist es dazu gekommen:

Ich sitze auf der Terrasse, den Stuhl gekippelt und die Füße hoch gelegt.

In der Hand, aufgestützt auf den Bauch,  ein Buch von Joy Fielding. Ich mag, was und wie sie schreibt.

Eine dicke Fliege setzt sich auf meine nackten Füße, obwohl die frisch gewaschen sind.

Mit der freien Hand wedle ich sie weg.

Augenblicke später nervt die Fliege schon wieder.

Diesesmal hole ich mit der Hand, mit der ich das Buch halte, von der Seite aus und will auf die Fliege schlagen.

Die Fliege schwirrt ab, das Buch gleitet mir aus der Hand und fliegt im hohen Bogen drei Meter durch die Luft.

Es landet zielgenau in einem Eimer mit Wasser, das meine Frau zum Blumengießen hingestellt hat.

Jetzt versuche ich, aufgequollene Seiten umzublätten, ohne sie zu zerreißen.

Weglegen will ich das Buch nicht, es ist doch zu interessant und ich will wissen, wie es weiter geht.

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