Archive for August 2009

Das Gute im Schlechten

25/08/2009

Vor gut zwei Monaten klingelt es abends an meiner Tür.

Ein junges Mädchen steht mit seinem Vater da.

Es ist mit seinem Fahrrad an mein Auto gekommen und hat eine lange Schramme und auch eine kleine Beule hinterlassen.

100 Punkte dafür, dass sie sich gemeldet haben.

Heute habe ich mein Auto aus der Lackiererei zurück bekommen.

Es ist vom Schaden nichts mehr zu sehen.

Und das Auto ist von innen und außen gereinigt. Super.

Trinkwasser in Flaschen

21/08/2009

Im Supermarkt sind die Wasserflaschen zu sechst in eine Folie geschweißt.

Man schleppt also 6 Flaschen an einem Henkel weg.

Manche brauchen weniger als 6 Flaschen und nehmen nur die Flaschen aus dem Sixpack, die sie brauchen.

Was ich aber nicht verstehen kann, sind sechs Personen, die jeweils nur eine brauchen und dafür aus sechs Sixpacks jeweils eine Flasche entnehmen.

Berufswunsch

20/08/2009

„Was möchtest Du denn später mal beruflich machen?“ fragt der Tierpfleger einen jungen Besucher im Zoo.

Vielleicht was mit Tieren.

Schlachter?*

*woanders heißen sie auch Metzger.

Katastrophe am Glockenspiel

20/08/2009

Seit 2007 spielt ein  Glockenspiel in München

anstatt eines zweigestrichenen C’s ein Cis. (oder umgekehrt)

Millionen von Zuschauern/Hörern haben nichts bemerkt.

Unglaublich! Diese Banausen.

Michael Jackson?

19/08/2009

Rückblick auf 11 Jahre 3nach9 in N3.

Neuer Filmsplitter:
Im Vordergrund der Moderator,
im Hintergrund etwas unscharf: Michael Jackson.
Oh, denke ich, war der auch mal als Gast?

Der Hintergrund wird schärfer.
Nein, es ist nur Marianne Rosenberg mit zu dunkel gefärbten langen Haaren.

Urkunde für mich

19/08/2009

Hiermit bescheinigen wir „suboptimal“, dass er

4 Blaubeerpfannkuchen

essen kann,

ohne sich und die Tischdecke zu versauen.

Käpt’n Blaubär,  Prüfungsausschuss

ein Fall für zwei

14/08/2009

meine Frau liebt diese  Sendung mit  Claus Theo Gärtner .

Wird umgeschaltet, schneller als man „Kommissario Kukidenti“ . sagen kann.

In Spanien heißen alle Hunde „Akie“ und in Ungarn „Dinje“.

09/08/2009

Als wir in Spanien waren, hörten wir oft, wie die Leute ihre Hunde „Akie, Akie“ riefen und ich wunderte mich, dass alle Hunde „Akie“  hießen. Und manche Hunde kamen auch.

Das Wundern hielt so lange an, bis ich herausfand, das „aqui“ „hierher“ bedeutet.

In Ungarn hörten wir abends jemanden laut durch die Straßen rufen:  „Dinjeeee, Dinjeeee“. Die Rufe hörten sich verzweifelt und klagend an.

In meiner Fantasie meinte ich, da sei ein Hund weggelaufen und der Besitzer liefe durch die Straßen,  suche seinen Hund und rief immer wieder seinen Namen.

An einem der folgenden Tage sehen wir am Straßenrand eine riesige Miete von grünen Wassermelonen. Mindesten 5 mal 2 Meter und 1,5 Meter hoch. Dahinter hatte, ich sage mal, „fahrendes Volk“, ihren Wohnwagen abgestellt und sie verkauften die Melonen. An der Straße war ein Hinweisschild „Dinje“. Dinje heißen da die Melonen.

Was wir in der Stadt gehört hatten, waren Melonenverkäufer, die ihre Ware ausriefen.

flickr by  Kaustav Bhattacharya

flickr by Kaustav Bhattacharya

Heute so, gestern so.

08/08/2009

30 Grad im Schatten. Ich wechsel über die Straße auf die Schattenseite.

Noch garnicht lange her, da war die Temperatur im einstelligen Bereich und ich wechselte auf die Sonnenseite.

Erinnerung

08/08/2009

Zufällig fand ich heute zwei Dokumente von vor 20 Jahren.

Eine Übernachtungsstation auf dem Weg  ans Mittelmeer.

hotel89

Die Postkarten-Ansicht eines Hotels und die Rechnung.

Nach 12 Stunden auf der Autobahn haben wir nach langem Suchen vollkommen erschöpft ein letztes freies Zimmer gefunden. Alle Franzosen waren mit uns gleichzeitig unterwegs und alle Hotels im Bereich der Autoroute du Soleil waren belegt.

Nachdem wir uns ein wenig erholt hatten, stellten wir fest, dass direkt vor unserem Fenster die RN7 vorbeiführte. Gleich dahinter rauschte der Eisenbahnverkehr. Anschließend die Rhone und darüber eine Autobahnbrücke.

Unser Zimmer hatte natürlich keine Klimaanlage (1989), aber offene Fenster waren bei 35 Grad wegen des Verkehrslärms nicht möglich.

Bad und Toilette waren über den Flur, aber im Zimmer war ein Bidet.

Zum Früstück gab es nur noch ein Croaissant, dass meine Frau mir freundlicherweise überlies. Es war in der Mikrowelle heiß gemacht und zäh wie Gummi.

Das Ganze gab es dann für 210 ff, was etwa 70 DM waren.

An so etwas erinnert man sich auch noch nach 20 Jahren, viele „normale“ Übernachtungen sind lange vergessen.