Archive for April 2010

Urlaubsgefühle

30/04/2010

Obwohl zuhause, habe ich heute ein Urlaubsgefühl gehabt, wie in der Ferienwohnung.

Wir haben mit der Hand das Geschirr abgewaschen.

Die Spülmaschine wartet auf den Techniker. Der kommt hoffentlich bald.

Ich hatte schon lange keine Spülhände mehr.

Advertisements

Fromme Bürgerin

29/04/2010

Unter einer Anzeige zu Ehren eines Verstorbenen in uksrw steht

Annelore XXXXXXXXXXXX
fromme Bürgerin

Wenn ich lese, dass sich jemand selbst als fromm bezeichnet, habe ich folgende Bilder davon:

Jemand, der in die Kirche geht, um zu sehen, wer sonst noch da ist und um zu sehen was die anderen an haben.
Jemand, der mit allen seinen Nachbarn im Streit ist, die nicht seiner Meinung sind.
Jemand, der immer auf seinen Vorteil bedacht ist.
Jemand, der andere über den Tisch zieht.
Jemand, der seine Nachbarn denunziert.
Jemand, der früher vor den Scheiterhaufen getanzt hat.
Jemand, der jeden Sonntag die Popen zum Mittagessen da hat.

Das ist mein Bild von einem, der sich selbst als fromm bezeichnet.

Mail von Lotto

26/04/2010

Habe mal wieder eine eMail von der Landes-Lotto-Gesellschaft bekommen.

„Ihre Aboverlängerung war erfolgreich“; können die nicht mal was Besseres schreiben?

Ich glaube, wenn ich den Lottoeinsatz in die Luft werfe und das als Gewinn nehme, das mir hochkant in die Schuhe fällt, dann habe ich mehr gewonnen, als im ganzen letzten Jahr durch die komischen Zahlen rausgekommen ist.

Kreuz und Kopftuch

26/04/2010

Die neue niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan ist gegen Kreuze und Kopftücher in den Schulen.

Die ChristlichSoziale Welt verteufelt den Vorschlag.

Hätte sie sich nur gegen Köpftücher ausgesprochen, hätten die, die sich jetzt aufregen, gejubelt.

Kinderfernsehen

24/04/2010

Im Radio spricht der Moderator mit Hörern über eine neue Studie über Fernsehzeiten und Kinder.

Eine Mutti ruft an und erzählt, dass ihr 8 Monate altes Kind zu gerne auf den großen Flachbildschirm sieht.

Als Konsequenz daraus sieht sie nicht mehr fern.

Booohhhhch. Das hätte ich nicht gedacht.

Es tut ihr nur Leid, dass sie liebgewordenen Serien nicht mehr sehen kann. Einige davon zählt sie auf.

Dann fällt mir aber die Kinnlade runter. Die Serien laufen erst nach 21 Uhr.

Ich dachte, Kinder mit 8 Monaten sollten zu dieser Zeit im Bett sein, oder habe ich da falsche Vorstellungen?

Espresso

23/04/2010

Ich war nur ganz kurz weg, aber es hat gereicht, den vergessenen Espresso total abzukühlen.

Na, dann stell ich ihn schnell mal in die Mikrowelle. 30 Sekunden sollen genug sein.

30 Sekunden sind zuviel für die kleine Tasse, die bei 25 Sekunden überkocht und ein heißes Fußbad verursacht.

Der Espresso ist erst einmal zu heiß und beschissen schmeckt er auch noch.

Es erinnert mich an einen Espresso, den ich irgendwann mal irgendwo in Frankreich bekommen habe.

Das ist ja eine Punktlandung.

21/04/2010

Zwei Monate nachdem ich meinen Stromanbieter gewechselt habe, bekomme ich noch die Endabrechnung für das letzte Verbrauchsjahr (384 Tage seit der letzten Zähler-Ablesung).

Ich muss nachzahlen: 1,90 Euro.

Wenn das mal nicht eine Punktlandung war.

Und zusätzlich habe ich den Jahresverbrauch, trotz 6-monatiger Weihnachtsbeleuchtung, um 4,55% gesenkt (hochgerechnet auf 365 Tage, sagt der alte Versorger).

Wie habe ich denn das gemacht? Ratlos!!

Und trotzdem ist es wie immer, weniger verbrauchen, mehr zahlen.

Vorauseilende Urlaubsplanung

18/04/2010

Um im Urlaub in den Niederlanden auf mein Smartphone nicht verzichten zu müssen, habe ich mir vorsichtshalber schon einmal eine SIM-Card für einen holländischen Netzbetreiber besorgt. Bei ebay gibt es alles.

Die Karte kommt mit einem Guthaben und Tarifeinstellungen konnte ich von hier (DE) aus schon vornehmen. SMS und Gespräche führen geht auch schon.

Nur das Aufladen von Guthaben, denn für meine Wünsche benötige ich mehr als 4 Euro, geht absolut nicht.

Die Telefonläden in UKSWR schließen die Türen ab, wenn sie mich sehen. Alle Spezialisten dieser Läden haben jeden USSD-Code, den sie kennen, ausprobiert, um das Guthaben zu laden. Am anderen Ende der Servicehotline des Netzbetreibers liegen mindestens 5 tote Telefonisten(innen), vor Erschöpfung gestorben oder sie haben sich erschossen oder mit dem Kabel des Telefonhörers erdrosselt. Nix geht.

Die holländische Service-line haben wir nach 5 Minuten Nix-Verstehen wieder abgestellt.

Dann kam der Gedankenblitz, der alles auflöste.

Unser holländischer Blumenhändler nimmt mein Telefon auf einer Heimatfahrt mit und läd in den Niederlanden meine Telefonkarte auf. Einfach genial, unser Blumenhändler.

Gib mich

17/04/2010

Heute nur aus der AZ UKSWR abgeschrieben. Ich könnte es nicht besser machen.

_____________________________________________________________

Gib mich…

. . . insistierte die kleine Göre lautstark und nervte die Supermarktbesucher in der Umgebung. Die dazu gehörende Mutter offenbar weniger.

„Gib mich!“, quengelte es unnachgiebig und (Kolumnist) erwog bereits eigenes Einschreiten, fragte sich zumindest nervös, wann die Erziehungsberechtigte denn endlich wenigstens die Grammatik richtig stellen würde, wenn sie dem Kinde schon nichts zu kaufen bereit war.

Bei der dritten oder vierten „ Gib mich! „-Aufforderung ließ sich die junge Frau endlich vernehmen und unserem Schreiber stockte der Atem: „Das heißt nicht ,Gib mich!'“, vernahm er da in pädagogischem Tone. (Na, endlich!) „Es heißt:

Gib mich, bitte!“

Jetzt war wirklich nahezu am Bo­den zerstört der (Kolumnist).

Wohnungsbrand

16/04/2010

Zeitungsmeldung:

Eine unbemerkt heruntergefallende brennende Zigarette hat einen Wohnungsbrand ausgelöst.
Dieser konnte schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden. Personenschäden gab es keine.

Die Zigarette hatte den auf dem Boden liegenden Müll angezündet.

Sachschaden ist also keiner entstanden. Pfandflaschen konnten gerettet werden. War wohl nur eine heiße Müllentsorgung.