erpresserische Gutscheine

In der Zeitungsbeilage war ein Gutschein für eine Wagenwäsche, für da, wo ich auch sonst ein oder zweimal im Jahr hinfahre (mein Auto ist immer von selbst sauber).

Ich leg den Schein an die Seite, dahin, wo ich ihn auch wiederfinde.

Als ich dann mein Auto zu einer himmlischen Wäsche (etwas teuerer, aber ich habe ja den Gutschein) durch die Waschstraße schicke und an die Kasse gehe, lege ich meinen Gutschein vor und erwarte nur ein Lächeln und Nicken von der Kassiererin. Doch sie nennt mir den Preis, der auf der Tafel steht.

„Ich habe doch hier den Gutschein für eine Wäsche.“ „Ja, aber der ist letzte Woche abgelaufen, steht hier auf der Rückseite.“

Ich zahle, mehr als ich jemals wollte, überlege noch einmal die Höhe des Trinkgeldes und nehme mein blitzendes Gefährt in Empfang.

Jetzt flattert mir wieder ein Gutschein ins Haus.

10 Euro, Bestellung möglich per Post, telefonisch oder übers Internet.
Ich sehe mir den jetzt aber mal genau an und das stehts auch schon. Gut dass ich mir letztens eine Lesehilfe (getönte Gläser) gekauft habe.

„Nur in Verbindung mit einer Bestellung im Gesamtwert von 55 Euro für rezeptfreie Medikamente bis zum 25.6.2010“

Na, dann mal schnell in die Tonne damit.

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Doch es gibt auch Gutscheine, die ich liebe. Die kann ich bei meinem Einzelhändler für fast alles im Internet gleich eintragen und bei Bedarf verwenden. Nehme ich bei  jedem persönlichen Feiertag an, auch gerne per eMail oder als Grußkarte.

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