der böse Wunsch

In einem Fummelladen sucht meine Frau und ich bin dabei.

25 Minuten lang springen kreischend zwei 4-5-jährige von der ersten, der zweiten, der dritten und vierten Stufe einer Holztreppe auf den schwingenden Holzfussboden. Wälzen sich schreiend am Boden und das Spiel beginnt von Neuem.
Mutti zwängt sich inzwischen in verschiedene Übergrößen.
Die lieben Kleinen hat sie ganz vergessen.

Alle anwesenden Mitleidenden sehen sich an und ziehen die Augenbrauen hoch.

Da habe ich mir gewünscht, dass sich einer mal einen Knochen bricht und endlich Ruhe ist.

Wenn man was sagt, wird man ja gleich als Kindermörder angesehen. Aber ich hasse diese Unerzogenheiten.

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2 Antworten to “der böse Wunsch”

  1. Britta Says:

    Ich befürchte, wenn sich da einer was gebrochen hätte, wäre das Geschrei erst richtig los gegangen.
    Aber ich kenne den Gedanken ganz genau. Muss in der Familie liegen. Vererbt oder so.

  2. F Says:

    Warum hast du nicht gesagt, dass du zurück bist?! Sonst hätte ich doch Lena Leier – Leerlauf angerufen, damit sie dir ein Willkommensständchen singt.

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