nicht schlecht für den Anfang

Gerade als ich den Bon mit dem Pfandgeld an einem der zwei Automaten drucke, öffnet sich die Schiebetür und herein kommen zwei Muttis mit zwei Einkaufswagen, die aussehen, als hätten sie einen Ausflug auf eine Mülldeponie in Bangladesh gemacht.
Hoch gefüllt mit Plastikeinwegflaschen und in der Mitte eines jeden der Berge sitzt ein Sprößling, der lernen soll, wie man mit weniger als acht Versuchen eine der Millionen Flaschen mit einem der beiden schmaleren Enden in den Automaten bekommt. Das dauert jetzt mindestens bis zum Feierabend um 20 Uhr.
Ich bin schon fertig, Glück gehabt.

Nachdem ich an der Kasse meinen Pfandbon abgegeben habt bleibt natürlich noch etwas zu zahlen.

In meiner Hosentasche befindet sich immer eine unbekannte Menge Münzgeld, die das Portemonnaie bis zur Unbrauchbarkeit aufblähen würden und mehrere Einkaufwagenchips und lose Schlüssel.
Meine Hand versenkt sich in die Tasche und kommt prall gefüllt wieder zum Vorschein, was nicht einfach ist, weil beim Auftauchen die Hand zur Faust geballt ist.
Ich zähle die Münzen ab, erst die Großen, dann die kleinen Bunten. Es sieht gut aus. Nachdem auch das Kleinzeug unter den Chips und den Schlüsseln ans Tageslicht gebracht wurden, bleibt mir noch ein einziger Cent. Den wollte ich auch behalten.
Der Einkauf bezahlt, die Hosentasche leer, ich kann wegen des fehlenden Gewichts meinen Haltungsschaden wieder ausgleichen und meinen Glücks-Cent habe ich auch noch.

Wenn das kein guter Tagesanfang ist.

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